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Ortsteile der Gemeinde Egling

 

Deining
ehemalige Gemeinde mit den Ortsteilen Hornstein, Aumühle, Schönberg und Dürnstein, 762 erstmals erwähnt, 1.154 ha, 923 Einwohner. Deining zählt zu den ältesten Pfarreien des Landkreises Bad Tölz – Wolfratshausen. Die Geschichte ist eng mit dem Kloster Schäftlarn verknüpft. Um 1430 wurde die Kirche St. Nikolaus errichtet. Als Besitzer von Schloss und Hofmark Hornstein sind die Geschlechter der Hornsteiner, der Thorer von Hornstein und Eurasburg und der Seyboldstorfer nachgewiesen.
 

Egling
 

ehemalige Gemeinde, jetzt Sitz der Verwaltung, mit dem Ortsteil Dettenhausen. 823 ha, 1.239 Einwohner, urkundlich im Jahre 804 erwähnt. Auf eine frühere Besiedelung weisen Funde aus bajuwarischen Reihengräbern hin. Vielfältige Beziehungen zum Kloster Tegernsee. Die heutige St. Martins-Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Wallfahrtskirche St. Sebald, größte Kapelle in Bayern, soll an das Wirken des Hl. Sebald erinnern.

 

Endlhausen
 

ehemalige Gemeinde mit den Ortsteilen Attenham, Eulenschwang, Sonnenham, Geilertshausen und Neukolbing, wurde im Jahre 994 erstmals erwähnt, 1.177 ha, 624 Einwohner. Eine keltische Viereckschanze kundet von einer früheren Besiedlung. Die Kirche St. Valentin hat eine barocke Innenausstattung von Johann Michael Fischer. 1164 wird ein Edler von Attenham erwähnt.

 

Ergertshausen

ehemalige Gemeinde mit den Ortsteilen Puppling, Sachsenhausen und Riedhof, 1.193 ha, 419 Einwohner, urkundlich erstmals 820 erwähnt. Die Maria-Himmelfahrts-Kirche mit ihrem spätgotischen Sattelturm besitzt wertvolle Schnitzfiguren. Puppling hat mit dem Naturschutzgebiet "Pupplinger Au" eine der schönsten Gegenden im Bayernland.

 

Moosham

ehemalige Gemeinde mit den Ortsteilen Schalkofen, Feldkirchen, Harmating, Reichertshausen, Siegertshofen, Thal, Weihermühle, Sägmühle und Golkofen, 1.159 ha, 541 Einwohner. Die Ortschaften, Weiler und Einzelgehöfte Mooshams sind im hügeligen Gelände weit verstreut. In Feldkirchen steht die gotische Kirche St. Georg. Seit 1140 ist die Burg "Hadmaringen" (Harmating) beurkundet. Siegertshofen besitzt eine gotische Kirche St. Elisabeth.

 

Neufahrn

ehemalige Gemeinde mit dem Ortsteil Veiglberg, 1140 erstmals erwähnt. 744 ha, 453 Einwohner. Im Süden des Ortes befinden sich Reste einer mächtigen Keltenschanze. Die Kirche Johann Baptist wurde um 1450 erbaut. Besonders sehenswert sind ihre spätgotischen Fresken und ein Altar aus dem 16. Jahrhundert. Neufahrn nahm am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene mit großem Erfolg teil.

 

Thanning

ehemalige Gemeinde mit den Ortsteilen Öhnböck, Aufhofen, Bullreuth und Wörschhausen, 769 erstmals erwähnt, 1.181 ha, 768 Einwohner. Funde aus prähistorischer Zeit weisen auf eine frühe Besiedlung hin. 1075 wird Thanning als Grafensitz bestätigt. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde nach dem Brand im Jahr 1774 neu errichtet. Auch Thanning nahm am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene mit großem Erfolg teil.

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